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Wie es vor 48 Jahren in Barbis begann
Hier ein Rückblick auf die 48jährige Geschichte: In einer Versammlung des Schützenvereins wurde am 6. August 1960 beschlossen, einen Fanfarenzug zu gründen. Initiator war damals Friedel Nobel. Bereits am 28. Oktober des gleichen Jahres wurden die ersten Musikstücke in einer Versammlung der Schützen vorgetragen. Der Zug bestand aus 17 Mitgliedern unter der Stabführung von Hans Friedrich. Im Jahre 1964 übernahm Hugo Dempwolf die Führung. Dieser wurde 1968 durch Wolfgang Holzapfel abgelöst. An dessen Seite stand Siegfried Golla als Tambour. Im Jahre 1969 konnten die ersten Uniformen angeschafft werden.
1970 übernahm Eckart Kreter das Amt des Tambours.
1971 hatte der Fanfarenzug einen Tiefpunkt und stand kurz vor seiner Auflösung, weil die wichtigsten Mitglieder bei der Bundeswehr waren. Nur durch das Ausharren der Älteren konnte der Zug weiter bestehen. Zwei Jahre später hatte sich der Zug „erholt". Unter der Leitung von Ingo Fraatz setzte er seine Arbeit fort.
1975 konnte dann das 15jährige Bestehen gefeiert werden. Das geschah in einem kleinen Rahmen.
1978 war ein Jahr der Wende: Der Fanfarenzug wählte sich einen eigenen Vorstand, da die anfallende Arbeit nicht mehr allein vom Fanfarenzugleiter und Tambour erledigt werden konnte. Somit übernahm Günther Grau die Leitung des Zuges. Horst Heitmüller wurde Geschäftsführer, Ulrich Heise Rechnungsführer und Eckart Kreter weiterhin Tambour. Da der Zug zu dieser Zeit 31 Mitglieder hatte, zeigte die Entwicklung eindeutig nach oben. Ausserdem konnte sich der Zug mit neuen Uniformen einkleiden.
1980 feierte der Fanfarenzug Barbis sein 20jähriges Bestehen im Rahmen des Schützenfestes mit einem Sternmarsch sowie einem Platzkonzert.
1982 wurde die Leitung von Horst Heitmüller übernommen. Ihm zur Seite standen Günter Grau, Ulrich Heise und Eckart Kreter.Bis 1983 erhöhte sich der Mitgliederstand auf 46 Personen.Ein Jahr später stellte sich Hugo Dempwolf als Übungsleiter zur Verfügung, was die Qualität des Zuges steigerte. Innerhalb kürzester Zeit gehörten dem Fanfarenzug Barbis 50 Spielleute an.
1985 wurde das Jubiläumsjahr durch den Tod des langjährigen Tambours Eckart Kreter überschattet. Dessen Aufgaben hat Gabriele Ludewig übernommen. Das 25jährige Jubiläum wurde drei Tage lang auf dem Schützenplatz mit einem großen Schaustellerpark und einem Festzelt gefeiert. Zudem stand Barbis drei Tage lang im Zeichen der Musik, weil 20 Musikzüge ihr Spiel erklingen ließen. Bezirksmeistertitel errungen.Ein weiterer Höhepunkt im Jubiläumsjahr war das Erringen des Bezirksmeistertitels beim Bezirkswettstreit der Spielmanns- und Fanfarenzüge in Sülbeck-Drüber.
1990 wurde das 30jährige Bestehen im Rahmen des Schützenfestes gefeiert. Es war ein schweres Jahr, da mehrere altgediente Mitglieder beschlossen hatten, neue musikalische Wege zu gehen und eine eigene Musikformation zu gründen. Dieser schwere Aderlass konnte nur durch die unermüdliche Arbeit des Fanfarenzugführers Heribert Jacobi, Horst Heitmüller und Uwe Bierwirth überwunden werden. Die Mitgliederzahl erhöhte sich von 28 auf 37. Bis 1993 übernahm Heribert Jacobi die Zugleitung. Ihn löste dann Holger Ader hold ab. Ihm zur Seite stand Manuela Aderhold als Tambour.
1996 übernahm Uwe Bierwirth die Zugleitung; Tambour war Jane Wederoth.
Ab 1997 leitete Maike Heitmüller den Zug mit Daniela Wode als Tambouren. Der heutige Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Vorsitzende Maike Heitmüller, Stellvertreter Andreas Bockfeld, und Tambour Manuela Aderhold/Carolin Verlohren.
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